Männliche A-Jugend gewinnt das Spiel der vergebenen Großchancen

Am späten Sonntagabend gewinnt die männliche A-Jugend in Schiefbahn mit 23-7 (8-4). Dieses Ergebnis klingt deutlich, spiegelt aber nicht den Spielverlauf wieder.

Ohne die verletzen Jonas Heggen und Nico van de Venn und ohne Felix Hormes (krank) und Paul Scheffler (privat verhindert) ging es am späten Sonntagabend zum Tabellenvorletzten nach Schiefbahn. Vor dem Spiel wurde aber nochmal klargemacht dass solche Spiele keine Selbstläufer sind. Trotz der ungewöhnlichen Anwurfzeit begleiteten viele Zuschauer die Mannschaft um diese zu unterstützen. Die ASV -Jungs knüpften da an wo sie in den letzten Spielen aufgehört hat. Eine bombensichere Abwehr mit Roman Bahr und Simon Kluß im Mittelblock und Fynn Hüttersen und Lennart Steffens auf den Halbpositionen ließ dem Rückraum der Heimmannschaft keine Chance zu einfachen Toren. Dahinter stand Mark Hormes und hielt gewohnt gut. So kassierte man in der ersten Halbzeit lediglich 4 Tore. Im Angriff übertrumpfte man sich aber selber beim Auslassen von Großchancen. Alleine in der ersten Hälfte waren es ca 15 hundertprozentige, getoppt von einem verworfenen Tempogegenstoss und den daraus resultierendem vergebenen Nachwurf und dem anschließenden verworfenem Abpraller. Deswegen stand es zur Pause 8-4 anstatt mindestens 20-4. Nach Androhung von Straftraining in der Kabine klappte es in der 2ten Halbzeit im Angriff etwas besser,  wobei immer noch zuviele Fehlwürfe produziert wurden. Die Abwehr hielt auch in der 2ten Halbzeit, egal in welcher Aufstellung, alles vom Tor fern, so dass Bennet Jüngerkes im Tor sogar nur 3mal hinter sich greifen musste.

Der Sieg war mit 23-7 zwar deutlich, aber ein 40-7 hätte den Spielverlauf korrekter wiedergegeben. Die Mannschaft bringt sich mit dem unnötigen Verwerfen von Großchancen um den verdienten Lohn.

Trotzdem kann man mit Platz 3 nach dem ersten Drittel der Saison zufrieden sein.

Für den ASV spielten und trafen:

Mark Hormes (Tor/1.Halbzeit), Bennet Jüngerkes (Tor/2.Halbzeit), Philipp Stappen (1), Lennart Steffens und Roman Bahr  (je 2), Jan Berx (3), Fynn Hüttersen und Simon Kluß (je 4), Leon Kühnen (7), Richard Wirtz und Hendrik Lennackers.