Zur Hallensituation

Mitte September erhielten wir die Hiobsbotschaft, dass die große Sporthalle der Johannes-Kepler-Realschule aus Sicherheitsgründen geschlossen werden musste. Es gibt wohl gravierende Sicherheitsmängel an der Deckenkonstruktion. Damit ist der Trainings- und Spielbetrieb für 23 Mannschaften der Handballabteilung empfindlich gestört. Die Halle wird aber auch noch von der Trampolinabteilung, der Herzsportabteilung und im Winterhalbjahr von den Leichtathleten genutzt. Eine schlimme Situation.

Wer aber gedacht hatte „Schlimmer geht nimmer“, hatte sich getäuscht. Am 12. Oktober musste die Stadt Viersen dann auch die große „Karl-Rieger-Halle“ an der Brüder-Grimm-Grundschule“ schließen. Hier wurden Schäden an Dachträgern festgestellt, deren genaue Ursachen Statiker Mitte November immer noch nicht sicher beurteilen konnten.

Wann die beiden großen Sporthallen im Stadtteil Süchteln wieder dem Sportbetrieb zur Verfügung stehen werden, ist derzeit noch offen. Nach ersten vorsichtigen Hinweisen aus der Stadtverwaltung könnte die Halle der Realschule vielleicht im Frühjahr 2018 und die Karl-Rieger-Halle wieder im Sommer 2018 zur Verfügung stehen. Eine Katastrophe für den Vereinssport und den Schulsport!

Wir danken den Verantwortlichen der Stadt, die schnell und verantwortungsbewusst reagiert haben. Nicht auszudenken, was hätte passieren können, wenn die Decken im Sportbetrieb heruntergekommen oder gar eingestürzt wären. Außerdem danken wir der Sportverwaltung, den Schulhausmeistern und verschiedenen anderen Sportvereinen, die uns bei der Suche nach alternativen Trainings- und Spielzeiten – auch in den anderen Stadtteilen – sehr unterstützt haben. Allerdings handelt es sich um eine Mangelverwaltung, die noch dadurch verstärkt wird, weil in Dülken die große Sporthalle am Clara-Schumann-Gymnasium ebenfalls aufgrund von Sicherheitsmängeln geschlossen ist.

Viele unserer Sportlerinnen und Sportler können derzeit nur eingeschränkt und unter erschwerten Bedingungen trainieren. Dies betrifft zum einen die Häufigkeit der wöchentlichen Trainingseinheiten, aber auch die Bedingungen. So teilen sich beispielsweise verschiedene Sportarten zur selben Trainingszeit ein- und dieselbe Trainingshalle. Uns bleibt nur eins – Wir müssen alle gemeinsam da durch. Alternativen gibt es nicht.

Sehr erfreulich ist indes, dass die Solidarität zwischen allen Sportabteilungen im ASV Süchteln sehr groß ist. Hier wurde gegenseitig Rücksicht genommen und Einschränkungen in Kauf genommen, um das derzeit in Süchteln bestehende „sportliche Notprogramm“ überhaupt organisieren zu können. Hierfür möchte sich der Vorsitzende Wolfgang Güdden bei allen Verantwortlichen in den Sportabteilungen recht herzlich bedanken.